grossen Legenden der Seefahrt, Die # 02 - Die Bounty - 1789

Art.Nr.: Fin-GGdS-02

Im Oktober 1787 brach die Bounty zu einer Expedition in die Südsee auf, um von dort Stecklinge des Brotfruchtbaumes zu den Antillen zu bringen. Aufgrund des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges war nämlich die bisherige Versorgung der britischen Kolonien mit Getreide aus Nordamerika unterbrochen worden, und es hatte bereits Hungersnöte gegeben.
Die britische Admiralität kaufte kurzerhand den ehemaligen Kohlefrachter „Bethia” an, benannte ihn um und klassifizierte das Schiff nach umfangreichen Umbauten als Fregatte ein, obwohl es mit einer Tonnage von nur 200 Tonnen und einer Länge von nur 90 Fuß dafür eigentlich zu klein war. Auch seine Bewaffnung war äußerst begrenzt, und das Schiff bot lediglich einer Besatzung von rund 40 Mann Platz.
Der Kommandant der Bounty kam aus der Handelsmarine und hieß William Bligh und war bereits unter dem Kommando von James Cook an Bord der HMS Resolution gesegelt. Böse Zungen bezeichneten ihn als tyrannisch, jähzornig und seine Haltung gegenüber den Männern unter seinem Kommando als verächtlich.
In Großbritannien war es üblich, dass Seeleute einen Vertrag abschlossen, dessen einziger Vorteil für den Unterzeichner darin bestand, dass er einen Sold erhielt. In einer Kriegssituation wurden Seeleute sogar zwangsrekrutiert. Unter solchen Bedingungen und ohne echte Motivation für den Beruf des Seemanns musste die Disziplin eisern und unerbittlich sein, da sonst die Gefahr bestand, das Schiff in den Untergang zu führen. Daher gab es zahlreiche körperliche Strafen, und die Beziehungen an Bord zwischen der Besatzung und ihrer Führung waren oft turbulent. Tatsächlich war William Bligh nicht strenger oder grausamer als andere Kommandanten seiner Zeit, doch die Wechselfälle der Expedition an Bord der Bounty führten schließlich zum Äußerste

Zur Serie: Ach, wie viele Matrosen, wie viele Kapitäne, die frohen Mutes zu fernen Zielen aufbrachen, sind am tristen Horizont verschwunden! Wie viele sind verschollen, harten und traurigen Geschicken ausgeliefert! In einem grundlosen Meer, einer mondlosen Nacht, für immer versunken im blinden Ozean. Victor Hugo hat die Gefahren der See in Versen und vier Strophen brillant beschrieben. Reisen auf See waren nie ohne Risiko. Naturgewalten, Unwissenheit und auch Arroganz oder Gier haben den Menschen oft in den Tod geführt, ob an Bord eines zerbrechlichen Beibootes oder eines Giganten der Meere. Viele Schiffsunglücke hallen traurig und für immer in der Erinnerung nach. Diese Sammlung lädt dazu ein, in die Geschichte dieser maritimen Tragödien einzutauchen.

Ausgewählte Bände mit historischem Hintergrundmaterial.



Zustand: Neu
Format: Album (23 x 32 cm), Hardcover, 48 Seiten, farbig
ISBN: 978-3-910965-46-1
Erscheint: Juni 2026

Text/Zeichnungen: Jean-Yves Delitte

Verlag: Finix-Comics
Sprache: Deutsch
Genre: Abenteuer • Sparte: Comic

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Preis:

19,80 EUR

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